AuToRail OWL im WDR: Forschung am automatisierten Straße-Schiene-Wechsel erreicht breite Öffentlichkeit

Das Forschungsprojekt AuToRail OWL hat es in die WDR Lokalzeit OWL geschafft: Am 13. April 2026 berichtete der WDR über die Arbeiten am Testfeld in Verl-Kaunitz, wo ein Zweiwegefahrzeug lernen soll, vollautomatisch zwischen Straße und Schiene zu wechseln. Das Institut für Energieforschung (iFE) der TH OWL ist als Projektpartner an diesem Vorhaben beteiligt, das von der Hochschule Bielefeld (HSBI) als Konsortialführerin geleitet wird.

Die TH OWL verantwortet im Projekt zwei zentrale Arbeitspakete. Im Bereich Systemarchitektur und Fahrzeugsicherheit übernimmt sie die Konzeption und Umsetzung der Fahrzeugarchitektur sowie die Entwicklung des internen Kommunikationsnetzes einschließlich aller relevanten Schnittstellen. Hinzu kommen Sicherheitsfunktionen zur kontinuierlichen Überwachung des Fahrzeugs. Im zweiten Arbeitspaket „Test, Inbetriebnahme und Erprobung“ entwickelt und implementiert die TH OWL umfassende Testfälle und begleitet die systematische Validierung des Gesamtfahrzeugs.

Diese Testexpertise bringt die TH OWL auch in das verwandte Projekt enableATO ein, in dem ein technologisches Framework für automatisierte, schienenbasierte Mobilität entwickelt wird. Als Beispielfahrzeuge dienen dort sowohl das Zweiwegefahrzeug aus AuToRail OWL als auch das kreiselstabilisierte Einschienenfahrzeug MONOCAB.

Für die TH OWL sind Prof. Rainer Rasche und Maximilian Lammersen in das Projekt eingebunden. Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Regionale 2022 OWL" vom Land Nordrhein-Westfalen mit zwei Millionen Euro gefördert.

Link zum WDR: https://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/autorail-projekt-bahn-verl-kaunitz-100.html