ZIM-gefördertes Projekt "iProt" startet
Die TH OWL startet das ZIM-geförderte Projekt „iProt“, das eine dynamisch anpassbare, exoskelettbasierte Unterschenkelprothese entwickelt. Ziel ist es, das individuelle Gangbild zu unterstützen und die Mobilität von Amputierten spürbar zu verbessern.
Die Kollegen aus der Arbeitsgruppe Optical Engineering (Oliver Stübbe, Leitung und Abhijeet Shrotri, wiss. Mitarbeiter) insbesondere bringen Sensorik-Expertise aus dem Fachgebiet Optical Engineering ein: Druck- und Temperatursensoren im Prothesenschaft überwachen Andruck und Belastung in Echtzeit. Zusammen mit Fraunhofer IOSB-INA, Servicefertigung Kremser GmbH und NatStruct AG entstehen Lösungen für mehr Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz.
„Wir freuen uns sehr über den erfolgreichen Projektstart und den konstruktiven Austausch mit unseren Partnern“, erklärt Oliver Stübbe. „Die enge Verzahnung von Forschung und Industrie ermöglicht es uns, ein neuartiges, adaptives Prothesensystem zu entwickeln, das die Mobilität und Lebensqualität der Nutzer:innen spürbar verbessert.“, erklärt Oliver Stübbe. Die nächsten Schritte sind Prototypentwicklung und Praxistests, bevor die Technologie für die Anwendung bereitsteht.
Zur Projektseite: Projekt "iProt".